Zinkbestimmung beim Ziervogel

Dank modernster Technik ist es jetzt möglich, Zink aus einer Probenmenge von nur 10 Mikrolitern zu testen.


Bei akuter Vergiftungssymptomatik, zur Abklärung zentralnervöser Symptome sowie als Differentialdiagnose bei unspezifischen Krankheitsbildern sollte immer eine Zinkbestimmung erfolgen.

Bislang war es vor allem bei kleinen Sittichen ein Problem, die benötigte Probenmenge von 0,2 ml Serum/Heparinplasma zu gewinnen.

Die Analytik mittels Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS) macht es möglich, die Materialanforderung deutlich zu senken: Schon zehn Mikroliter (10 µl) reichen aus, um neben dem Zinkgehalt auf die zehn wichtigsten Parameter der klinischen Chemie zu testen.

Eine ausführliche Laborinfo zum Thema »Zinkbestimmung beim Vogel« finden Sie als pdf am rechten Rand der Seite.

Ansprechpartner

Dr. med. vet. Veit Kostka
Fachtierarzt für Mikrobiologie und Vögel, Zusatzbezeichnung Reptilien
veit.kostka@synlab.com