Allergieentstehung im Kindesalter
Noch vor 200 Jahren war Heuschnupfen eine in Europa kaum beschriebene Erkrankung. Zum Ausgang des letzten Jahrtausends werden in zusammenfassenden Arbeiten zur Häufigkeit von Allergien Zahlen von 39 Prozent in Großbritannien und von 34 Prozent in den USA berichtet. Die Prävalenz in Deutschland ist ähnlich hoch.
Bei mehr als einem Drittel aller Menschen in den westlichen Industriestaaten mit hohem Hygienestandard lassen sich also mehr oder weniger ausgeprägte allergische Reaktionen nachweisen – Tendenz weiter steigend. Durch die Genetik sind weder die Zunahme der Allergien allgemein noch ihre regionalen Unterschiede bei ethnisch gleichen Bevölkerungsgruppen zu erklären.
Die Arbeiten verschiedener Experten weisen zumindest für einen Teil der allergischen Reaktionen auf eine fehlende frühkindliche Exposition mit üblichen, vor allem mikrobiellen, Umweltantigenen hin.
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Vollständiger Bericht
Ansprechpartner
Prof. Dr. med. Rudolf GruberArzt für Laboratoriumsmedizin, Bluttransfusionswesen,
Klinischer Chemiker
rudolf.gruber@synlab.com

