"Politik sollte Selbstzuweisung im Labor abschaffen"
16. April - Ärztezeitung Interview mit Dr. Bartl Wimmer: Der synlab-CEO fordert Leitlinien für eine sinnvolle Labordiagnostik.
Ein Laboranbieter in Nordrhein-Westfalen verspricht Ärzten das schnelle Geld mit M III-/M IV-Leistungen - und manövriert die Interessenten damit in eine juristisch überaus riskante Lage.
Darüber berichtet die Ärztezeitung in ihrer Ausgabe vom 16. April.
In einem Interview zum selben Thema spricht synlab-CEO Dr. Bartl Wimmer sich für weitere Reformen im Laborsektor aus:
"Wir wünschen uns zum einen, dass unsinnige Mengenanreize wegfallen. Ebenso wichtig ist aber, dass sinnvolle und innovative Leistungen nicht unterbunden werden, etwa durch fachlich sehr diskussionswürdige Sanktionen von KV-Laborprüfungskommissionen.
Wir haben in der Labordiagnostik derzeit sowohl Unter- als auch Überversorgung. Es wäre wünschenswert, Leitlinien für eine sinnvolle Labordoagnostik festzuschreiben. Diese gibt es bisher nur für wenige Krankheiten."
(Den Artikel "Speziallabor - Lizenz zum Melken von Privatpatienten?" und das Interview "Politik sollte Selbstzuweisung im Labor abschaffen" finden Sie als pdf am rechten Rand der Seite.)

