
Haarausfall
Gesundes Haar - gutes Gefühl
Haarausfall kann genetisch vorbestimmt sein - alle andere Ursachen finden wir.
Zum einen können Änderungen im Hormonhaushalt dahinter stecken. Häufig beobachtet: Vermehrter Haarausfall nach einer Entbindung oder nach Absetzen der „Pille". In beiden Fällen sinken die Östrogenspiegel in kurzer Zeit stark ab. Durch dieses plötzliche Absinken stoppen viele Haare ihr Wachstum und fallen wenige Wochen später aus.
Auch in den Wechseljahren ändert sich im Hormonhaushalt einiges, was gelegentlich vorübergehenden Haarausfall zur Folge hat. Selten können zu viele männliche Hormone Ursache eines vermehrten Haarausfalls sein.
Mit einem Labortest können wir den aktuellen Hormonstatus erheben, also den Gehalt an relevanten Hormonen in Ihrem Blut bestimmen. Das kann auch Schilddrüsenhormone mit einschließen.
Sollten Unausgewogenheiten dabei angezeigt werden, kann Ihr Arzt mit leichten und gezielten Hormongaben gegensteuern.
Vitamin- und Mineralien-Check
Andererseits sind Ernährungsaspekte zu berücksichtigen.
- Diskutiert wird etwa, ob ein Mangel an bestimmten Vitaminen oder Spurenelementen zu Haarausfall führen kann. In Deutschland ist ein solcher Mangel bei normaler Ernährung allerdings unwahrscheinlich.
Falls Sie es genau wissen wollen: Die Vitaminversorgung lässt sich ebenfalls mit einfachen Labortests aufdecken. Und gegebenenfalls mit gezielter Nahrungsergänzung optimieren. - Änderungen im Mineralstoffgehalt des Blutes dagegen können grundsätzlich einen Haarausfall begünstigen. Beispiele sind Eisenmangel oder Vergiftungen etwa mit Quecksilber oder Thallium.
Alle genannten Substanzen kann Ihr Arzt aus einer Blutprobe bestimmen lassen. Welche Blutuntersuchung bei Ihnen am sinnvollsten ist und wie die Kosten dafür möglichst gering gehalten werden können, klären Sie am besten im persönlichen Gespräch in Ihrer Praxis.

